Der KSV Spenge hat (wieder) eine sehr aktive Wildwasser Gruppe. Wir begleiten die Wanderpaddler auf ihren Touren wie z.B. auf der Lippe und der Diemel. Weiterhin üben wir verschiedene Wildwassertechniken auf der Oker, der Lippe in Sande und in Lippstadt, im Wildwasserpark Hohenlimburg und üben die Eskimorolle im Freibad in Neuenkirchen. Die Krönung ist die jährliche Wildwasserfreizeit an der Soca in Slowenien. Boote, Paddel, Schwimmwesten und weiteres Material werden vom Verein bereit gestellt.

Wildwasser und Wanderpaddler Freizeit in Slowenien an der Soca 2020

Auch 2020 wird es vom 27. Juni bis zum 8. Juli wieder die beliebte Wildwasser Freizeit des KSV Spenge im Kanu Camp Toni in Bovec geben. Die Fahrt ist für alle Mitglieder offen! Bisher haben sich bereits 26 Mitglieder angemeldet. Weitere Infos folgen nach der Fahrtenplanung auf der Jahreshauptversammlung am 28.02.20.

Bericht vom 23.06.2019

Wildwasser Tour auf der Oker

Am Samstag, 22.06.2019 war es soweit. Morgens um 7.30h brachen die unerschrockenen Wildwasserpaddler der Regenbogen Gesamtschule in Spenge auf, um den Harz zu erobern.

Ziel: Romkerhall
Mission:
Befahrung der Oker
Schwierigkeit:
hoch

Mit Wildwasser im Bereich II bis IV+ auf der sechstufigen Skala bietet die Oker das wahrscheinlich wildeste und (wie wir finden) auch das schönste Wildwasser Norddeutschlands. Durch den ganztägigen Ablass aus dem Spitzenlastkraftwerk der Harzwasserwerke war das Wasser wuchtig und mit gerade mal 4 Grad Celsius auch extrem kalt. Gut eingepackt in Neopren und Trockenanzügen ging es direkt unter der Straße hindurch bis zur ersten Kernstelle der Sauren Helene. Hier konnten wir bereits die ersten Kehrwässer anfahren und die verschiedene Wildwassertechniken anwenden. Spannender wurde es dann beim Wilden Wilfried, wo wir dann eine kleine Stufe von ca. einem Meter herunterrutschen konnten. Auch die Elefantenfüße und die Kakaowalze meisterten alle Paddler mit Bravour, hier konnten wir auch ein paar Freestyle Techniken ausprobieren. Bevor es dann in den berüchtigten und technisch sehr anspruchsvollen Hexenritt ging sollte zuerst eine Besichtigung der Kernstelle erfolgen. Mit einer Absicherung durch Wurfsäcke wurde diese schwierige Stelle dann jeweils einzeln befahren, von der erfolgreichen Befahrung über mehrere Eskimorollen sogar bis hin zu einem Schwimmer wurde alles geboten. Bei der anschließenden Besichtigung der sogenannten Geisterbahn wurde dann eine längere Pause eingelegt, um Kraft zu tanken. Anschließend sollte die komplette Strecke ein weiteres Mal gefahren werden. Einige Stellen konnten nun auch noch ausgiebiger zum Üben und Spielen genutzt werden. Diesmal kamen sogar alle Paddler fehlerfrei durch den Hexenritt. Anschließend paddelten auch einige Mutige noch die Geisterbahn, die keinen Fehler verzeiht! Schwimmen heißt nämlich an dieser Stelle auf jeden Fall einige blaue Flecken! Hier bestanden jedoch alle Paddler souverän und so konnten wir nach einem langen Tag den Heimweg ohne Blessuren antreten.

Wiederholungsgefahr: extrem hoch!

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