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NEWS Kanu AG

Spenger Gesamtschüler bewältigen wilde Strömung

Die Fahrten- und Projektwoche der Regenbogen Gesamtschule hielt in diesem Jahr wieder etwas Spannendes für die Kinder und Jugendlichen parat. Sieben besonders fitte SchülerInnen der Kanu AG aus den Jahrgängen 6 bis 13 wurden ausgewählt und durften an der Wildwasserwoche der RGES in Kooperation mit dem KSV Spenge teilnehmen. Auf dem Programm standen neben fortgeschrittenen Paddeltechniken und Sicherheit im Wildwasser auch das Retten und Bergen. Die ersten Tage verbrachten wir mit viel Spaß an der Wassergewöhnung im Freibad Neuenkirchen. Dort wurden das Stützen, Aussteigen und Eskimotieren unter sehr kontrollierten Bedingungen geübt. Weiterhin trainierten die Kinder das Retten- und Bergen in der Theorie und Praxis, sowie den Umgang mit verschiedenen Materialien wie Wurfsäcken, Bandschlingen und Karabinern, um z.B. Boote zu bergen oder Personen zu retten.

So bauten die drei Wildwasseranfänger Ben, Lotta und Hannah selbständig einen mehrfachen Flaschenzug auf, um alleine ein mit ca. 350kg schwer beladenes Boot durch die Sporthalle zu ziehen, warfen Wurfsäcke zielgenau im Akkord in eine enge Bootsluke und übten den korrekten Aufbau einer Rettungsaktion mit dem Wurfsack. Auf der Lippe bei Lippstadt zeigte sich dann beim Schwimmen in der Strömung, wie gut sich die Kinder vorbereitet hatten. „So eine hohe Trefferquote bei der Wurfsackrettung haben wir nicht mal bei den Übungseinheiten im Verein“ merkte Sportlehrer Daniel Radau an.

Für die drei Jüngsten war es sicher am aufregendsten zum ersten Mal die Strömung der Lippe zu erleben. Das Wasser in Esbeck rauschte und die Strömung schien für die erste Befahrung noch viel zu schnell zu fließen. Die älteren SchülerInnen waren teilweise schon mit Wildwassererfahrung in diese Woche gegangen und dementsprechend routiniert beim Material zusammenstellen, vorbereiten und sortieren. Das Schöne daran ist, dass sie sich mit ihren eigenen bisherigen Erfahrungen einbringen konnten und das sichere Befahren des Wildwassers und das Rollen nicht nur vormachen, sondern auch selbst in Teilen vermittelt haben. Besonders Luca (13.Jahrgang) und Felix (10.Jahrgang) profitierten von ihrer eigenen Erfahrung im Verein und der Tätigkeit als AG Helfer aber auch Lino und Rebecca (beide Jahrgang 9) halfen ständig aus und konnten im Umgang mit den Kleineren gut unterstützen. Sie halfen den Anfängern im besonderen Maße, trösteten bei der Kenterung und boten ihre Hilfe bei der Bootsbergung an. Dies hebt die Bedeutung hervor, die auch die SchülerInnen bei der Durchführung dieser Woche haben.

Zum Abschied gab es neben dem obligatorischen Schulterklopfer und dem „Hast du gut gemacht“ noch ein Eis, passend zum guten Wetter, auf der Rückfahrt. Im kommenden Jahr können wir hoffentlich in einer weiteren Wildwasserwoche auf die bisherigen Erfahrungen und Erfolge aufbauen. Bis dahin werden sicher die jüngeren SchülerInnen auch weiterhin ab dem 06.09.21 an der Kanu AG der Regenbogen Gesamtschule teilnehmen.

NEWS Spielboot

Flip ´til ya drop – Isarwelle, Plattling 2021

Geprägt von Höhen und Tiefen bezogen auf Wasserstand, konditionelle Fähigkeiten, Schmerzen und Schmerzempfinden sowie Wiedersehen und Abschied. Das waren fünf Tage in Plattling im August 2021.

Geboren wurde die Idee zur Isarwelle nach Plattling zu fahren auf der Wildwasser- und Wanderpaddlerfreizeit in Slowenien an der Soca. Vorgeschlagen von Tobi bei Wein und Bier am Lagerfeuer fand die Idee auch zurück in Deutschland noch so großen Anklang, dass schnell klar war: „Jetzt wird gehandelt“. Bulli reserviert, nochmal ein kurzes (aber erfolgreiches) Rollentraining für die versierten Anfänger und dann Abfahrt. Die knapp 700 km lange Anfahrt verlief kurzweilig weil es einfach viel zu bequatschen gibt. Tobi ist selbst schon vorgefahren, um von dort aus später direkt in die Schweiz zurückzukehren, Matheo kommt wegen der Arbeit ein paar Tage später mit dem Bus und Zug nach. Nachts im Dunkeln ankommen, erstmal auf der falschen Uferseite orientieren, Tobi entdecken und schnell wieder über die Brücke zurückfahren. Dort angekommen gibt’s dann das wohlverdiente Bier und einen Wein unter sternklarem Himmel direkt an der Welle, deren Dimension sich im Mondschein und der gelegentlichen Beleuchtung der vorbeifahrenden Züge kaum erahnen lässt. Der Zeltaufbau verläuft routiniert und problemlos und zwischen 3 und 4 Uhr morgens wird dann doch noch die Nacht eingeläutet. Der nächste Morgen beginnt spannend mit dem ersten Blick auf die Welle, einem sehr einfachen, aber leckeren Frühstück und mittags nach der ersten Paddelsession mit dem schnellen Umzug auf die wieder andere Uferseite, da uns der örtliche Trunkenbold und seine Freunde nicht allein lassen wollten. Der erste Kontakt mit der Welle, spannend und gleichzeitig wohltuend, das Wasser zu fühlen und die Gutmütigkeit der Welle zu erfahren. Die ersten Surfs und Backsurfs laufen gut, Spins sind fahrbar und Luca setzt sofort den Flipcounter auf 1, damit ist das große Rennen gestartet. Das erklärte Ziel aller: einen schönen Loop zu fahren und direkt in der Welle weiter zu surfen, für Tobi kein Problem. Der macht sich schonmal mit Space Godzillas und McNastys warm 😊. Die Tage vergehen, die Routine kommt, die Kraft schwindet und der Muskelkater hält langsam aber sicher Einzug, jeder hat irgendwas. Laura bekommt von Daniel beim Eskimo-T-Rettungsversuch im Strudel auf der Kehrwasserlinie das Auge mit der Bootsspitze blau geschlagen und wird von Tobi schnell mit Eis von der Tankstelle versorgt. Lucas Ellenbogen schmerzt, Daniels Schulter zwickt, Matheo schläft erschöpft am Lagerfeuer auf dem Boot ein, nur Malena scheint so richtig fit zu sein. Zwischendurch immer wieder kurze Regenschauer, wenig problematisch, weil es sowieso nass ist in der Welle. Lange Abende beim Grillen, bei Regen auch mal im beschlagenen Bulli oder wahlweise im Vorzelt, immer gemeinsam und in wirklich fröhlicher Gesellschaft. Die Erfolge werden sichtbar größer, die Welle, die uns einst gefühlt beherrschte, wird nun unser Knecht, uns zu drehen, zu loopen und zu spinnen, wann und wie wir es wollen, gelegentlich die gewollte oder ungewollte Kerze (Körzöööö!) im regelmäßig auftauchenden Strudel auf der linken Uferseite. Wir fahren gemeinsam in die Welle, surfen parallel, kabbeln, schubsen uns gegenseitig, umfahren uns elegant und fahren Arm in Arm auf dem Wellenkamm oder liegen zur Regenration am Ufer einfach nur beieinander. Der Fortschritt und die Routine sind sichtbar, fühlbar und erlebbar! Der letzte Tag geprägt von Muskelkater und Erschöpfung und dem eisernen Willen zu paddeln endet bei strahlendem Sonnenschein. Mit Pizza und Leberkäs Semmel bewaffnet geht es dann auf die Rückfahrt. Der Abschied von Tobi fällt schwer, der fährt nämlich direkt in die Schweiz zurück und beschlossen wird, dass wir uns definitiv nochmal in Plattling treffen werden.

Es war einfach wirklich richtig gut!

Wildwasser und Spielboot

Aufgrund der Hochwasserschäden an der Kanustrecke Hagen-Hohenlimburg müssen wir den Termin am 11. und 12.8. leider absagen. Stattdessen fahren wir vom 5.8. bis 9.8. nach Plattling.

Wildwasser und Wanderpaddler – Termine für das Rollentraining und Spritzdeckeziehen für Anfänger

Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir euch ein Rollentraining im Freibad Neuenkirchen an. An den folgenden Terminen können alle Mitglieder die Rolle erlernen, üben und verbessern. Fortgeschrittene können die Handrolle perfektionieren, Anfänger auch das Spritzdeckeziehen üben.

Dienstag 27.7. – 12h

Samstag 07.08. – 12h

Samstag 14.08. – 12h

Wir freuen uns auf euch!

Wildwasser und Wanderpaddler – Slowenien Freizeit 2021

Bericht und Bilder von der Slowenien Freizeit 2021 (AKo)

Soca 2021 – Daten und Fakten

Abfahrt 04.07.2021 22 Uhr des Vereinsbullis an der Garage. Die anderen PKWs und die Privatbullifraktion waren schon unterwegs. Treffpunkt Kajakcamp Toni in Bovec, Slowenien gegen Mittag am 05.07.2021.

Rückfahrt 17.07.2021gegen 11 Uhr in Bovec, Ankunft in Spenge am 18.07. … irgendwann Nachts

Dazwischen: 14 Tage Paddelspaß und mehr – Das große Sozialexperiment

Nachdem alle 21 Teilnehmer, der jüngste gerade elf Monate und der älteste bereits im wohlverdienten Ruhestand, angekommen waren, begannen wir das Camp einzurichten. 21 Leute, 21 Meinungen, darunter jede Menge Pädagogen … schlussendlich siegte die Kompromissbereitschaft und wir wurden uns einig. Das Küchenzelt, die Bullis und Zelte wurden so drapiert, dass wir mitten im Lager unter den drei mitgebrachten Pavillions unsere lange Tafel einrichten konnten. An diesem zentralen Anlaufpunkt wurde gefühstückt, abends gegessen und die Planung des jeweils nächsten Tages besprochen. Und das Abendprogramm nicht zu vergessen, aber dazu später mehr … Nach ein paar Tagen kamen noch Tobi, Saskia und Wilhelm nach und das Team war komplett.

Im Vordergrund stand natürlich das Paddeln. In diesem Jahr waren wir mit Gruppen in drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden unterwegs.

Die Mannschaften

Die Allesfahrer: Luca, Julien, Tobi, Malena, Hans und Daniel (die als Trainer die beiden anderen Gruppen betreuten, aber auch dazu später mehr). Egal ob Slalom-, Friedhof- oder Abseilstrecke, die Mannschaft fährt einfach alles und am besten mehrfach hintereinander. Jeder Stein und jede Welle werden mitgenommen … schneller, höher, weiter. Zwischendurch immer mal fröhliches Boote tauschen damit die anderen auch mal sehen was mit dem Material so geht. Diese Gruppe betreut sich im Wesentlichen selbst. Kenterungen kommen quasi, kaum, selten, so gut wie gar nicht vor 😉

Die Wildwassereinsteigergruppe: Daniel, Lino, Felix, Laura, Lorenz, Anna

Mit sehr unterschiedlichen Vorerfahrungen ist diese Gruppe auf den Bach gegangen. Alle haben sich gegenseitig unterstützt und voneinander profitiert. Daniel war als Trainer unermüdlich im Einsatz, hat uns immer wieder angetrieben unsere Fahrkünste auszuprobieren und so schrittweise zu erweitern. Begleitet wurde die Gruppe außerdem abwechselnd von einem der in Retten und Bergen erfahreneren Allesfahrer.

Die Wanderpaddelgruppe: Heike, Klaus, Angelika, Martin, Anna, Roland, Matthis, Saskia, Emil und Anton.

Man mache sich nichts vor, Wanderpaddeln auf der Soca ist mit Wanderpaddeltouren in hiesigen Gewässern nicht zu vergleichen. Es gibt einige Stromschnellen die ein gewisses Können erfordern. Grundkenntnisse wie Kanten, Kehrwässer anfahren sowie Spritzdecke ziehen nach einer Kenterung sind zwingend erforderlich … und ein wenig Mut. Begleitet wurde die Gruppe stets von Hans und abwechselnd einem der in Retten und Bergen erfahreneren Fahrer der anderen Gruppen.

Und nicht zu vergessen die beiden, die in diesem Jahr nicht mit auf dem Wasser waren: Danke an Annabell für die Orga und Beaufsichtigung des Camps während wir unterwegs waren. Und Danke an Wilhelm für die tatkräftige Unterstützung der teils doch recht aufwendigen Shuttles zu den Ein- und Ausstiegstellen.

Ausflüge

Die Fahrt war in diesem Jahr ganz bewusst so angelegt, dass wir auch mal Wandertage einlegen konnten. Denn es gibt abseits der Flüsse so viel zu entdecken. Eine Gruppe fuhr mit der Seilbahn auf den 2200 Meter hohen Kanin. Nach einem Anstieg über ein Schneefeld stellte sich leider heraus, dass aufgrund von Schneefeldern und abgerutschtem Geröll der Weg zum Felsenfenster unpassierbar war.

Die andere Gruppe bahnte sich am Mala Mojstrovka den Weg durch Steilwände und Geröllfelder bis auf 1920 Meter Höhe.

Außerdem machten wir an zwei Tagen Ausflüge zum Predilsee auf italienischer Seite kurz hinter der slowenischen Grenze. Hier nutzen einige die Gelegenheit zum Trainieren der Eskimorolle in ruhigem Gewässer. Zumindest beim ersten Ausflug spielte das Wetter soweit mit, dass wir außerdem in der Sonne liegen und die Seele baumeln lassen konnten. Beim zweiten Ausflug saßen wir aufgrund des starken Windes bei Getränken und Snacks im Restaurant und genossen die Aussicht.

Das „offizielle“ Abendprogramm

Grundsätzlich waren offiziell drei Titel zu vergeben. Es stellte sich jedoch recht schnell heraus, dass Chef*in und Klassensprecher*in bereits von allen akzeptiert gesetzt waren. Der Titel Kenterkönig*in war allerdings täglich vakant … und heiß umkämpft. Von allen Kenterungen wurde abends bei dem ein oder anderen Kaltgetränk ausgiebig berichtet. In die Beurteilung flossen sowohl quantitative als auch qualitative Leistungen ein. Danach wurde abgestimmt. An dieser Stelle ist zu sagen, dass Laura trotz großer Leistungen den Titel der Kenterkönigin nie offiziell zugesprochen wurde, sie ist so zur Kenterkönigin der Herzen geworden. Zusätzlich zur Plakette konnten sich alle Kenterkanuten für ihre Leistung einen schicken, neongelben, von Malena mit viel Liebe lackierten Nagel verdienen. Gut, dass der Mensch zehn Finger- UND zehn Zehennägel hat. Kenterkönigsplaketteninhaber am letzten Tag war Daniel, in Gedenken an unsere zwei Wochen verfasste er folgendes Gedicht in Anlehnung an den Erlkönig und trug es zu Abschlussessen am letzten Abend in der Pizzeria vor:

„Der KenterkönigIn.

Wer reitet auf dem Friedhof durch Wellen und Wind, es ist Laura Springhetti, die kentert bestimmt. Der Kenterkönig ist ihr sicher beim fahr’n und trotzdem kriegt ihn Daniel, was für ein Schmarr’n. Familie Philipp und Hans haben die Hausfrau gerockt und Franky fühlt sich vom Grund angelockt. Annabell und die Kinder haben den Zeltplatz bewacht und Emil beim paddeln keine Dummheiten gemacht. Der schnelle Klaus fährt agil und schnell, da leuchten Petrings Augen ganz hell. Die Stimmung kippt, auf dem Kombi ne Maus, Skandalfrei dagegen sind Wilhelm, Heike und Klaus! Der Lino jedoch wär im Nudelholz fast verreckt, statt dessen hat er sein Boot mit Malenas Hilfe im Siphon versteckt. Tobi fährt hinterher, Luca springt rein und zieht es schnell raus, sonst wäre das Gedicht hier auch schon aus. Doch Julien und Saskia rollten dort ganz leicht im Topo, beim Kerzen jedoch braucht Malena mehr Gewicht auf dem Popo. Diese Überleitung war schlecht und hätt‘ sich auch fast nicht gereimt, doch gibt es auch Dinge, die sind hier vereint. Denn Anna hält Lorenz fest im Arm, sie hält ihn sicher, er hält sie warm, zusammen sind sie dann die Klamm doch noch gefahren. Slowenien 2021🤭 Vergessen hatte ich den Felix ja noch, der jeden Morgen ebenso aus seinem Zelte kroch. Ein Versehen ist’s gewesen, sein Rücken auch bald genesen. Er unterstütze die Anfänger und Wanderer, wie kein anderer!“

Abseits der Strecke

Ein Argument für Camp Toni ist die lockere, entspannte Atmosphäre. Getränke kann man direkt in der Soca kühlen und diese abends im Camp, teilweise am Lagerfeuer in entspannter Runde genießen. Abends ist dann auch, aber nicht nur der Paddelsport Thema. Es gibt zum Glück genug Anlässe um tüchtig viel Spaß in den Backen zu haben. Und wenn nachts dann nochmal der Hunger kommt zieht Julien eben sein Küchenmodul aus und es gibt noch Spiegeleier. Hauptsache Zähneputzen!

Alles kann, nichts muss … nur ohne Bullis, das wär nix 😉

Abschlussgedanken

Daniels Abschlussgedicht erübrigt es, in diesem Artikel noch viele weitere Anekdoten zu erwähnen. Es drückt aus, was wir für eine tolle Zeit hatten. Und es zeigt deutlich, dass uns im Verein mehr verbindet als der nur der Paddelsport. Wir sind alle tief beeindruckt von der Natur, in der wir diesen Sport ausüben dürfen. Und wir sind ein Team, das freundschaftlich über alle Altersklassen hinweg die gemeinsame Zeit genießt und diesen Gemeinschaftsgedanken an die Jüngeren weitergibt. Wir respektieren und wertschätzen uns.

Also ging es nach zwei wunderschönen Wochen wieder nach Hause. Mit reichlich Paddelflausen im Kopf … und Sonne im Herzen.

Wildwasser – Boatercross Rennen in Hohenlimburg

Bericht und Bilder vom 26.06.2021

Am Samstag, 26.06., starteten beim Boatercross Rennen des kagoon in Hohenlimburg die beiden Nachwuchspaddler Malena und Emil. In den Gruppen der Kinder bis 14 startete Emil als jüngster Teilnehmer des Tages und schied leider schon beim ersten k.o. Rennen aus. Malena hingegen konnte sich als jüngste Teilnehmerin bei der Gruppe der Damen bis ins Halbfinale durchschlagen. Zwischendurch rettete sie der Lucky Loser und sie konnte im darauffolgenden Rennen wieder überzeugen. Der Start von der 2,50m hohen Startrampe direkt über der Eingangswelle in die Hauptströmung hinein konnte vorher besichtigt werden und die Kinder durften die Rampe dann natürlich vorab auch testen. Für beide war der Tag sicher spannend und mit vielen aufregenden Eindrücken versehen.

Wanderpaddler – Weser von Bad Oeynhausen nach Porta Westfalica am 06.06.2021

Bericht und Bilder

Der offizielle Startschuss zur Kanusaison 2021 für den KSV Spenge war in diesem Jahr coronabedingt erst am Sonntag, 06.06.2021. Nach mehreren Telefonaten mit Ordnungsämtern, dem Kreissportbund und den Verwaltungen in Kreisen und Städten war kurzfristig klar: Es geht wieder los! Mit großem Aufgebot an kleinen und großen, jungen und erfahrenen Paddlern starteten wir gemeinsam an der Kanugarage. Das Packen des Anhänger ging trotz der verlängerten Winterpause zügig voran, so dass wir schnell am Einstieg an den Sielterrassen bereit zum ablegen waren. Die Strecke begann auf der Werre, dank starken Regenfällen der letzten Tage mit ungewohnt kräftiger Strömung. Nach einigen Schwällen kamen wir zum Zusammenfluss von Werre und Weser, wo wir dann direkt eine Pause am Ufer zum aufwärmen und Krafttanken einlegten. Gestärkt ging es nun noch auf die letzten Kilometer bis nach Porta Westfalica, die zügige Strömung im Bereich der Weser half auch den Kleinsten die Strecke bis zur rettenden Eisdiele am Ausstieg zu bewältigen.

Wildwasser – Training auf der Lippe in Esbeck

Bericht und Fotos aus Mai und Juni 2021

Für Wildwasser Anfänger und Kinder ist die Lippe bei Esbeck ein geeignetes Revier. Hier konnten die unerfahrenen und jüngsten Vereinspaddler in sehr kontrollierter Umgebung an mehreren spontanen Terminen im Mai und Juni die ersten einfachen Paddeltechniken für das Wildwasser erlernen. Das einfache Einschlingen in die Hauptsrömung, das Kehrwasserfahren und das Traversieren sind hier unter einfachen Bedingungen und sehr klaren Strömungsverhältnissen gut möglich. Nebenbei wurden auch das Ziehen der Spritzdecke, das kontrollierte Aussteigen aus einem gekenterten Kajak und das Retten und Bergen geübt. Tolle Fortschritte waren in allen Altersgruppen sichtbar, bei einigen Anfängern klappte dann sogar das kontrollierte surfen in der Strömung. Für die Fortgeschrittenen war die stehende Welle im unteren Teil der Strecke bei diesem tollen Wasserstand die Einladung zum Spielbootfahren.

Wanderpaddler – Lippetour von Anreppen nach Mantinghausen

Bericht und Bilder

Kurz vor dem Saisonende überraschte uns Petrus am Samstag, 03.10.20 noch einmal mit schönstem Paddelwetter. Da die Lippe aktuell rund um Paderborn Sande renaturiert wird, mussten wir umplanen und entschieden uns für das schöne Stück vom Römerlager in Anreppen bis nach Mantinghausen. Mit teilweise schnellerer Strömung und einigen Schwällen und Spielgelegenheiten war für Anfänger und Fortgeschrittene etwas dabei. Von Anfänger bis alte Hasen und Kindergarten bis Rente waren mit insgesamt 13 Paddlern alle Altersgruppen und Könnensstufen vertreten. An den kleineren Schwällen übten wir gemeinsam mit den Anfängern grundlegende Paddeltechniken wie das saubere Kanten und Stützen beim Kehrwasserfahren, Einschlingen in Strömungen und das Traversieren. In den schnelleren Schwällen kurz vor Mantinghausen waren dann die Nachwuchswildwasserpaddler gerfragt ihr Bestes zu zeigen und sich auch an die saubere Ausführung der  steilen Paddeltechnik zu wagen. Passend zum Beginn des Regens kamen wir dann in Mantinghausen an und konnten dort aussetzen. Dort konnten dann passend zum mittlerweile nasskalten Wetter auch die neuen Jubiläumssweater mit dem warmen Kragen und die T-Shirts zum 30 Jährigen Kanujubiläum angezogen werden.

NEWS Markkleeberg – Wildwassertraining im Wettkampfkanal des Kanuparks Markkleeberg

Bericht, Bilder und Videos vom 25.09.-27.09.2020

Wasser von oben, Wasser von unten und wenn man dann in der Walze hängt auch noch von der Seite. So lässt sich das Wildwassertraining im Wettkampfkanal des Kanuparks Markleeberg wahrscheinlich am besten beschreiben.

Zu fünft zogen wir mit Spielbooten und Creekern ausgestattet am Freitag Nachmittag in Richtung Leipzig los. Der Zeltplatz am Markkleeberger See war bereits vorab reserviert, da störte sich auch keiner am fast schon nächtlichen Aufbau der Zelte und der spontanen Grillaktion in der Dunkelheit.

Am nächsten Morgen sollte es dann endlich losgehen. Nach der Irrfahrt auf der Suche nach einem Bäcker und durch das Einbahnstraßenlabyrinth bis hinunter zur Wildwasserkehre konnten endlich die Boote vom Hänger befreit werden. Kaum waren die Turbinen, die ca. 10m² Wasser pro Sekunde pumpen angelaufen, begaben wir uns alle auf das bequeme Förderband, um uns die Strecke hautnah anzuschauen. Während einige direkt in den tosenden Wellen und Walzen mit dem Spielen begannen, nutzten die anderen die Möglichkeit die Strecke langsam zu „erfahren“. Immer mutiger werdend wurden dann auch die ersten Kehrwässer angefahren, die teilweise mit stärkeren Strömungen für Überraschungen sorgten und die Kajaks immer wieder in die Walzen reinzogen. Dies führte zu etlichen erfolgreichen, wenn auch ungewollten Eskimorollen und gelegentlich auch unliebsamen Kontakten mit den deutlich größeren Rafts. Nach der dringend notwendigen, aber durch Regen und Wind extrem kühlen Mittagspause ging es völlig durchgefroren zum erneuten Warmpaddeln auf den Kanal. Mit deutlich mehr Routine konnten wir nun alle das Spielpotenzial der Wellen, Walzen und Kehrwässer antesten und die Bewegung im halbwegs warmen Wasser genießen. Das anschließende Feierabendradler und die wohlverdiente heiße Dusche auf dem Zeltplatz rundeten den Paddeltag ab. Da uns wegen des anhaltenden Regens Matheos Bratkartoffeln mit Butter und Speck verwehrt blieben, kehrten wir in die Neuseenlandstube zum urigen Abendessen und einem schönen Spieleabend ein.

Der zweite Tag sollte dann zumindest trocken beginnen… Nach dem Frühstück und dem Abbau der Zelte brachen wir erneut auf, den Wettkampfkanal zu erobern! An diesem Sonntag sollte sich jeder noch weiter steigern können, so bespielte Malena den ganzen Tag im Spielboot den Kanal, Anna fuhr vormittags bis zum (bitteren) Ende und sammelte so viel Praxiserfahrung wie noch nie, Daniel übte den Sidesurf in der Walze bis die Gummischweine kamen, Matheo trieb das Verhältnis von minmalen Höhenmetern zu maximaler Zeit in der Welle auf die Spitze und Luca paddelte (gewollt und gut gekonnt) den kompletten Kanal einfach mal ohne Paddel ab. Diverse Blasen an allen denkbaren Stellen an den Händen, blaue Flecken, Muskelverspannungen und das auffällige blaue Tape an den offensichtlichen Blessuren machten die Wildwasserpaddler des KSV Spenge auch nach außen hin gut erkennbar. So konnten wir stolz auf die geleistete Arbeit, die individuellen Fortschritte und voller Vorfreude auf die nächste Tour nach Markkleeberg nach Hause aufbrechen!

NEWS Kanu AG – Start der Kanu AG der Regenbogen Gesamtschule Spenge im Schuljahr 2020/21

Nach einer langen coronabedingten Pause und einer außerordentlich erfolgreichen Wildwasserwoche in der Fahrten- und Projektwoche nach den Sommerferien konnte die Kanu AG der Regenbogen Gesamtschule Spenge nun endlich wieder starten. Mit insgesamt 19 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 5 – 9 und dem AG Helfer Felix aus dem neunten Jahrgang ist die AG nun bis zu den Herbstferien auf der Else aktiv. Besonders erfreulich ist die hohe Schülerbeteiligung aus dem neuen fünften Jahrgang. „Viele der neuen AG Teilnehmer sind besonders talentiert, in Verbindung mit der Erfahrung der älteren AG Schüler wird das ein tolles Kanu Jahr!“ so das Resümee nach dem ersten Termin in Bünde. Sowohl in den Einer und Zweier Kajaks als auch in den Canadiern zeigten die Kinder was sie schon können. Das Geradeausfahren stellt die Anfänger immer vor große Herausforderungen, das gezielte Steuern der Boote ist eine der schwierigsten Aufgaben zu Beginn. Das gemeinsame Erledigen der Aufgaben wie Boote ins Wasser lassen, das Einsteigen bei niedrigem Wasserstand, das Saubermachen des Materials und das anschließende Packen des Kanu Anhängers schweißt alle AG Teilnehmer zusammen. Mit ein bisschen Glück, könnten auch im kommenden Jahr die Erfolge bei der letzten Landesmeisterschaft mit einem sehr jungen Team vielleicht wieder erreicht werden und der Titel erfolgreich verteidigt werden.

Kanu AG / Wildwasser – Die Regenbogen Gesamtschule führt eine Wildwasserschulung in der Fahrten- und Projektwoche durch

Bericht, Bilder und Videos vom 13.08.-19.08.2020

Zur Fahrten- und Projektwoche 2020 der Regenbogen Gesamtschule hatte die Kanu AG in Kooperation mit dem KSV Spenge eine Besonderheit zu bieten. Ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Kanu AG durften an der Wildwasser Woche teilnehmen. Insgesamt waren neben dem ehemaligen und dem aktuellen AG Helfer Luca Lührmann (Q1) und Felix Dreyer (Klasse 9morelia) 5 weitere SchülerInnen der Klasse 8-12 dabei. Auf dem Plan standen neben dem Erlernen der Eskimorolle im Freibad Neuenkirchen auch die ersten Paddelerfahrungen und das Retten und Bergen im strömenden Gewässer. Die Eskimorolle gilt sicher als eine der wichtigsten Techniken und Voraussetzungen für das Befahren von Wildwasser. Dadurch kann selbst beim Umkippen des Bootes eine Kenterung und das damit verbundene Aussteigen aus dem Boot vermieden werden. Weiterhin dient das Training der Rolle auch als praktische Vorübung zum stützen und stabilisieren im Wildwasser. Zum angstfreien Erlernen haben wir uns das Freibad Neuenkirchen ausgesucht. Da die Erfolge bereits am ersten Tag deutlich zu sehen waren, begannen wir am zweiten Tag mit dem Befahren von Strömungen auf der Lippe in der künstlich angelegten Wildwasserstrecke in Esbeck bei Lippstadt. Hier konnten die Kinder und Jugendlichen unter relativ einfachen Bedingungen Techniken wie z.B. das Traversieren oder das Kehrwasserfahren üben. Nach einer zaghaften Runde zu Beginn wurden die TeilnehmerInnen mutiger und wagten auch schwierigere Kehrwässer anzufahren. Insgesamt erhöhte sich das Tempo und die fahrerische Sicherheit der Gruppe im Verlauf des Tages deutlich. Im weiteren verlauf übten wir auch das Retten und Bergen und den korrekten Umgang mit Rettungsgeräten wie z.B. dem Wurfsack. Die praktischen Übungen machten sowohl den „Rettern“ als auch den „zu Rettenden“ viel Spaß, die sich hierbei mit der vorher trainierten Wildwasserschwimmtechnik die Strömung der Lippe hinunterstürzen durften. Mit dem abschließenden Eis im Bulli auf dem Weg nach Hause können wir die Wildwasserwoche 2020 sicher als Erfolg verbuchen!

Wildwasser und Wanderpaddler – Wildwasser Freizeit 2020 in Slowenien

Bericht, Bilder und Videos vom 28.06. – 08.07.2020

In diesem Sommer war bisher kaum etwas wirklich normal, deshalb waren wir besonders froh mit einigen Vorsichtsmaßnahmen und leichten Veränderungen eine Slowenienfreizeit für die Wildwasserpaddler und auch die Wanderpaddler anbieten zu können! Mit insgesamt 19 Leuten reisten wir auf viele Autos verteilt nach Slowenien. Zelte, Bullis und Bungalows standen wieder ausreichend zur Verfügung und der Zeltplatz war zwar angenehm leer aber die Situation insgesamt dennoch irgendwie ungewohnt für die erfahrenen Slowenienpaddler. Der Wetter Gott meinte es sicher gut mit uns, der Wasserstand war deutlich besser als in den letzten Jahren.  Selbst als der Pegel fiel, sorgte er per heftigem Regen für Nachschub auf dem Bach. Die dem Wind geopferten Zelte waren dafür unser Tribut an ihn. Es wurden wieder viele alte, bekannte Strecken gefahren, auch die Neuen und Wildwasseranfägner schlugen sich dabei wirklich gut. Das Einpaddeln auf dem Stück vom Camp Toni zu Prijon, die Hausfrauenstrecke und kurze Übungseinheiten auf der Friedhofstrecke ermöglichten es allen Beginnern ihr bereits erworbenes Wissen zu festigen und den Anspruch zu steigern! Für die erfahreneren Wildwasserpaddler war mehrmals die Befahrung der Dritten Klamm und  der Soca unterhalb der Zweiten Klamm inklusive Felssturzkatarakt und Bunkerschwall und der anschließenden Befahrung der Dritten Klamm möglich. Auch die Friedhofstrecke und die anschließende Slalomstrecke wurden ebenso wie die Abseilstrecke mehrmals gefahren. Die großen Tumpen auf der Abseilstrecke luden immer wieder zu tiefen Sprüngen ins glasklare Wasser ein. Für Abwechslung sorgten die erfrischenden Tage am Predilsee in Italien. Diese boten die Möglichkeit einfach die Seele baumeln zu lassen und die Sonne zu genießen. Einige nutzten die Chance im weniger kalten Wasser die Eskimorolle zu erlernen oder daran zu feilen. Abends konnten sich dann alle Teilnehmer über das lecker gemeinsam selbstgekochte Essen und kalte Getränke direkt aus der Koritnica freuen und beim Lagerfeuer mit selbstgebranntem Socawasser vom Kajak Kamp Toni über die Erlebnisse des Tages gemeinsam lachen und scherzen.

Mit Vorfreude erwarten wir die nächste Socafreizeit 2021!

Wanderpaddler – Bericht von der Begatour von Lieme nach Schötmar

Bilder, Videos und Tourendaten vom 13.06.2020

(AKo) Am Samstag haben Wildwasserfahrer und Wanderpaddler gemeinsam die Bega unsicher gemacht. Zwischen Lieme und Schötmar waren wir mit Canadiern und Kajaks unterwegs. In Teilen war die Strecke recht zugewuchert und einige Hindernisse wie querliegende Bäume mussten von uns galant überwunden werden. Petrus meinte es auch wieder richtig gut mit uns, in der Mittagspause an einem Wehr konnten wir im Wasser planschen und in der Sonne sitzen. Mit uns fuhr die Gewinnerfamilie des letztjährigen Gewinnspiels, die unsere Runde auf sehr angenehme Weise erweitert hat. Wir würden uns freuen euch öfter zu sehen, denn Paddeln ist einfach ein Familiensport für wilde Mäuse und große Leute!

Wildwasser – Und weiter geht die Fahrt mit der wilden Maus

Bilder und Videos vom 11.06.2020

(AKo) Am Donnerstag hatten wir nur ein Motto: Wild, wilder, Wildwasser! An der Wildwasserstrecke in Hohenlimburg war für alle Wildwasserbegeisterten des Vereins etwas geboten. Sicheres Anfahren der Kehrwässer, Traversieren, Rollentraining und, ganz wichtig, spielen in den Wellen standen auf dem Programm. Somit konnte jeder, egal ob Einsteiger oder Profi, an seinen individuellen Fähigkeiten arbeiten. Unser jüngster Anton (4 J.) war auch voll mit dabei. Die wilde Maus stürzte sich mit Papa Daniel im Topoduo in die Fluten. Ein toller Tag bei bestem Wetter mit jeder Menge Spaß. Und ein super Training für unsere Vereinsfahrt an die Soca.

Wildwasser Trainingssession – Pfingsten auf der Slalomstrecke in Paderborn-Sande

Bilder und Videos vom 30.05 und 01.06.2020

Am Samstag und Pfingstmontag waren wir spontan mit einer kleinen Gruppe der Nachwuchspaddler des KSV Spenge auf der Slalomstrecke in Paderborn-Sande unterwegs, um die ersten Wildwassertechniken wie das Ankanten, Traversieren und Kehrwasserfahren zu üben bzw. zu vertiefen. Schnell zeigten sich die Erfolge und die größeren Nachwuchwildwasserkanuten konnten ohne Probleme die komplette Strecke befahren und geschickt die Kehrwässer nutzen und mit der Strömung spielen.

 

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Wanderpaddler auf der Diemel unterwegs

Bilder, Videos und Daten der Tour vom 30.05. bis 01.06.2020

Mit einer Gruppe von 12 Paddlern aller Alterstufen ging es am verlängerten Pfingstwochenende auf die Diemel – die Toskana Hessens. Das schöne sonnige Wetter und der größtenteils naturbelassene Flusslauf bescherten der Gruppe Abenteuer in einer traumhaft schönen Natur! Die Jugendherberge Helmarshausen ermöglichte die erste Übernachtungstour des KSV Spenge nach der Zeit des Corona Lockdowns und überzeugte mit einem großartigen Service und herausragender Freundlichkeit. In insgesamt drei Abschnitten paddelten wir von Warburg bis nach Bad Karlshafen.

Wandertour auf der Else und Werre

Bilder, Videos und Beschreibung vom 24.05.2020

Kurz nach dem Einstieg auf der Else
Kurz nach dem Einstieg auf der Else

Da die geplante Übernachtungstour am langen Wochenende auf der Örtze und Lachte wegen der Corona Einschränkungen nicht wie geplant stattfinden konnte, musste kurzfristig eine Ersatztour geplant werden. Naheliegend im mehrfachen Sinne ist die familienfreundliche Else und Werre Tour von Kirchlengern bis nach Löhne. Mit einer Gesamtlänge von nur etwa 6 km ist die Strecke auch für die jüngsten, noch ungeübten Paddler des Vereins im Kajak schaffbar. Kribbelig war die erste Sohlgleite unter der Brücke direkt nach dem Einstieg für die beiden vier- und sechsjährigen. Die älterenKajak- und erfahrenen Canadierfahrer meisterten diese Stelle trotz des niedrigen Wasserstandes problemfrei.

Pause auf der Kuhweide

Mit erst nur wenig Strömung ging es durch eine teilweise kurvenreiche Wälder- und Wiesenlandschaft. Hineinragende Äste und umgestürzte Bäume verlangten von den Paddlern ständige Achtsamkeit und sorgfältiges manövrieren.

Diverse Tiere konnten wir beobachten und brütende Vögel und Entenküken mit ihren Eltern begleiteten die Tour.

Auf der Werre geht`s mit zügiger Strömung voran

Je abgeschiedener die Lage, desto zahlreicher und abwechslungsreicher wurde auch die Fauna. Die Sohlgleiten und kleinen Schwälle unterwegs sorgen für den notwendigen Nervenkitzel und machen die sonst malerisch schöne Else zu einem richtigen Abenteuer! Das Wetter zeigte sich hingegen von seiner frischen Seite, immerhin blieb es aber weitestgehend trocken. Beim Zusammenfluss der Else und der Werre, mussten wir das Wehr umtragen und verbanden dies gleich mit einer kurzen Pause auf der Kuhwiese. Dort hatten die Paddler Zeit sich schnell noch zu stärken und etwas aufzuwärmen, bevor es auf die letzten, etwas schneller fließenden Kilometer der Werre ging. Noch ungewohnt und etwas gewöhnungsbedürftig war sicher das shuttlen mit Mundschutz oder dem Fahrrad, aber aktuell auch eben noch nicht weg zu denken. Dennoch können wir aber auch diese Tour unter absolut gelungen einordnen!

Felix auf der Überholspur!                                                                  

Emil und Anna lassen es etwas ruhiger angehen

Wandertour auf der Werre – Fortbildung Canadier steuern

Bilder und Beschreibung vom 17.05.2020

Am 17.05.20 war es nach einer längeren Corona Zwangspause endlich soweit und die Kanuten des KSV Spenge konnten zum Saisonauftakt paddeln! Mit insgesamt neun Paddlern ging es mit HG auf der Werre in Bad Oeynhausen nicht nur rund, sondern auch gerade aus oder (wenn gewollt) ums Eck! Das Steuern eines Canadiers stand im Vordergrund. Begleitet wurden die drei Canadier von insgesamt vier Kajaks, die sich auf den Weg bis nach Löhne zum Wehr machten. Die Steuerfrauen und Steuermänner übten an den Slalomstangen des KV Bad Oeynhausen und auf der Werre, die an dieser Stelle genug Raum für Fehler aber auch Erfolge bietet. Die neuen Fähigkeiten sollten dann anschließend auf einer kleinen Tour in Richtung Löhne vertieft werden. Mit den neuen Erfahrungen und den erlenten Kniffen und Tricks rund um das Canadiersteuern sind nun auch anspruchsvollere Touren auf kleineren und engeren Bächen gut möglich! Die KajakfahrerInnen machten sich indes direkt gegen die Strömung und gegen den Wind auf den Weg nach Löhne. Für ein erstes Paddeln in der Saison war die Strecke gut geeignet, um wieder die notwendige Sicherheit im Boot zu erlangen. Zur Freude aller Beteiligten fanden wir auch eine Rollenrutsche, die dann direkt ausgiebig getestet werden musste.

NEWS Corona Virus und Fahrtenplanung (Stand 13.03., 18.40h)

Liebe Vereinsmitglieder,

wegen der Entwicklung der aktuellen Lage in Bezug auf die Verbreitung des Corona Viraus und der Erkrankung Covid-19 und den Gesundheitsempfehlungen des Landes NRW haben wir uns entschlossen zu handeln. Die Veranstaltung der Bilderpräsentation zur Grönlandreise von Reinhard F. am 13.3.2020 im Kühlen Grunde wird nicht wie geplant stattfinden. Wir versuchen einen Ersatztermin im Laufe des Jahres zu finden, da sowohl Reinhard viel Zeit und Arbeit investiert hat und sich natürlich auch die Mitglieder und einige Externe schon sehr darauf gefreut haben. Wir entschuldigen uns bei allen Interessierten und Beteiligten für die Kurzfristigkeit, die Empfehlungen und Anweisungen des DKV liegen uns erst seit 18.30h vor! Wir sind aber auch der Meinung, dass Gesundheit vorgeht und diese entfallenen Termine ggf. auch zu einem späteren Zeitpunkt neu angesetzt werden können. Wir befinden uns aktuell in einer wenig planbaren Situation und nutzen die Empfehlung des DKV als unsere Leitlinie!

Die geplante Umwelt Tour am 18.04. auf der Warmenau kann nicht wie geplant stattfinden, da wir zum einen mit einer großen Gruppe von Vereinsmitgliedern geplant haben, zum anderen aber auch eine Schülergruppe der Regenbogen-Gesamtschule eingeplant haben. Da alle Schulveranstaltungen bereits offiziell bis einschließlich 19.04. offiziell abgesagt worden sind, ist die Maßnahme hier zumindest verbindlich. Wir werden uns bemühen einen Alternativtermin im Laufe des Jahres zu finden. Die Almetour am 26.04. betrifft vermutlich nur eine sehr, sehr kleine Kajakgruppe. Daher wird sie zwar zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht definitv abgesagt. Wir werden die Anmeldezahlen und vor allem die Entwicklung der Situation in Deutschland abwarten (die Empfehlung des DKV ist – Stand 13.03. – alle Fahrten und Veranstaltungen bis Einschließlich Ostermontag abzusagen). Da die Fortbildung zum Thema Sicherheit beim Kanufahren am 09.05. und 10.05. vom Verband veranstaltet wird müssen wir hier die Entscheidung des Verbands bzw. Bezirk 10 abwarten. Mit einer Absage ist aber zu rechnen, da es sich um eine etwas größere Veranstaltung handelt. Die Fahrt und Fortbildung Canadier steuern am 17.05 auf der Werre hängt dann sowohl von der Entwicklung als auch von einer möglichen Entscheidung des DKV ab. Die weitere Fahrtenplanung ist bisher noch nicht wirklich betroffen, da wir die weitere Entwicklung in Deutschland vorerst abwarten müssen. Wir bedauern, dass die aktuelle Situation eine Einschränkung für uns alle im Verein bedeuten wird und hoffen, dass alle Mitglieder bald wieder kräftig paddeln können!

Wir hoffen, dass wir trotz der aktuellen Lage ein tolle Paddelsaison 2020 haben werden! Wir halten euch hier auf der Homepage auf dem Laufenden!

Bleibt gesund!

NEWS Der neue Vorstand des KSV Spenge stellt sich vor

Am Mittwoch trafen sich die neu gewählten Mitglieder des „erweiterten Vorstandes“, der auf der Jahreshauptversammlung am 28.02.20 gewählt wurde zu einem gemeinsamen Fototermin in der Regenbogen-Gesamtschule in Spenge. Ziel des neuen Vorstandes ist es, dass möglichst viele Aufgaben auf viele Schultern verteilt werden. Dadurch, dass wir so viele aktive Mitglieder haben, die unterschiedliche Interessen haben, ist dies auch besonders gut möglich. So ist neben dem neuen Ersten Vorsitzenden der Kanuschulsportgruppe Daniel Radau (3. v.l.), der die Zusammenarbeit mit der Kanu AG und der Regenbogen-Gesamtschule koordiniert, sowie Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit und Materialanschaffung übernimmt und den Verein auch als Wildwasserwart unterstützt auch die Zweite Vorsitzende Heike Mattern (7.v.l.) anwesend. Sie übernimmt neben dem eigentlichen Paddeln vor allem administrative Aufgaben, die Kommunikation mit dem DKV und koordiniert Anträge an offizielle Stellen. Oliver „Olli“ Milsmann (nicht im Bild) wird der neue Kassenwart und übernimmt damit die finanzielle Verantwortung im Verein. Die Aufgaben der Materialwart Heinz-Gerhard „HG“ Fabian (1.v.l.) und Martin Petring (2.v.l.) bestehen unter anderem aus Reparaturen an Bootsmaterial und Zubehör, Neuanschaffungen von Material und dem Ordnen der Bootsgarage. Die Pflege, Reparaturen und Wartung des  vereinseigenen Bullis und der Anhänger werden die erfahrenen Fahrzeugwarte Klaus Mattern (nicht im Bild) und Hans Burmann (8.v.l.) weiterhin übernehmen. Die neuen Kanuwanderwarte sind Martin Petring, Klaus Mattern und der ehemalige Vorsitzende des Kanuvereins Hans Burmann. Martin, HG, Heike und Klaus sind Eltern ehemaliger Schüler der Regenbogen-Gesamtschule. Der ehemalige Schüler Matheo Petring (4.v.l.) und Schüler Luca Lührmann (5.v.l.), beikleiden gemeinsam den Posten der Wildwasserwarte und Jugendwarte. Beide sind ehemalige Teilnehmer und erfahrene Helfer der Kanu AG und wissen um die Notwendigkeit der Jugendarbeit in Schule und Verein. So sollen auch weiterhin Nachwuchskanuten den Weg von der Kanu AG in den Verein finden und sich im Spielboot oder im leichten Wildwasser weiterhin herausfordern können. Die ehemaligen Schüler Ramon Osuch (6.v.l.) und Burghard „Börgy“ Fabian (nicht im Bild) wurden auf der Jahreshauptversammlung von den Vereinsmitgliedern bestellt die jährliche Kassenprüfung vorzunehmen und ggf. die Entlastung des Vorstandes zu beantragen. Anna Kornfeld (9.v.l.) wird den Verein durch das Schreiben von kurzen Beiträgen auf der Homepage und  Zeitungsartikeln unterstützen.

Die neue Aufgabenverteilung im Vorstand des KSV Spenge wird demnächst auch als Organigramm auf der Hompage verfügbar sein.

Die neuen Jugendwarte trafen sich ebenfalls am Mittwoch zu einem gemeinsamen Foto in der Regenbogen-Gesamtschule. Unsere Aufgabe ist es die Jugenarbeit im Verein zu unterstützen, ein offenes Training für alle Vereinsmitglieder und Interessierten auf der Warmenau anzubieten. Mit Anfängern und Fortgeschrittenen finden auch Trainings im Freibad Neuenkirchen statt. Dort kann neben den Grundlagen des Paddelns dann beispielsweise auch die Eskimorolle erlernt und verbessert werden. Ziel ist es paddelbegeisterte Kinder und Anfänger zu fördern und den Eintritt in den Kanuverein zu vereinfachen.

Insgesamt arbeiten die Jugendwarte daran die wichtige Nahtstelle zwischen Schule und Verein zu stärken!

Der neue Vorstand bedankte sich auf der Jahreshauptversammlung beim bisherigen Vorstand und auch ganz ausdrücklich bei Hans Burmann, der nicht nur die Kanu AG sondern auch die Kanuschulsportgruppe Spenge gegründet und diese seit mittlerweile 30 Jahren erfolgreich geleitet hat. Es wurden Präsente im Namen aller Vereinsmitglieder an den ehemaligen Vorstand bestehend aus Hans Burmann (1. Vorsitzender), Reinhard Köbe (2. Vorsitzender) und Ramon Osuch (Kasswart) überrreicht. Mit einem aus Treibholz selbst gebauten Rahmen bedankte sich der neue Vorstand persönlich und im Namen aller Mitglieder und ganz besonders auch der Teilnehmer der Slowenien Freizeiten. Ähnlich wie Hans Burmanns Arbeit für den Verein,  sprengten auch hier die Erinnerungen in Form von Fotos im wahrsten Sinne des Wortes den Rahmen. Eine Auswahl der wichtigsten Erinnerungen war kaum möglich, gab es doch in den letzten Jahren zu viele bedeutende Momente auf den verschiedenen Freizeiten. In einem weiteren Punkt der Tagesordnung wurde der Antrag gestellt, Hans Burmann als Ehrenmitglied des Kanuvereins Spenge aufzunehmen. Damit ist er das erste Mitglied, dem diese Ehrenmitgliedschaft zuteil wird.

Danksagung und Übergabe der Geschenke an den bisherigen Vorstand.

Wildwasser und Wanderpaddler Freizeit in Slowenien an der Soca 2020

Auch 2020 wird es vom 27. Juni bis zum 8. Juli wieder die beliebte Wildwasser Freizeit des KSV Spenge im Kanu Camp Toni in Bovec geben. Die Fahrt ist für alle Mitglieder offen! Bisher haben sich bereits 26 Mitglieder angemeldet. Weitere Infos folgen nach der Fahrtenplanung auf der Jahreshauptversammlung am 28.02.20.

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NEWS Spielboot und Wildwasser

Die Spielbootfahrer sind heute am 20.02.2020 zum ersten Mal in dieser Saison spontan losgezogen, um eine kurze Paddelsession auf der Else hinzulegen. Bei eiskalten Wassertemperaturen war wegen des schönen Wasserstandes an einem alten Wehr in Bruchmühlen eine schöne Welle entstanden.

Einige Moves konnten wir dort hinlegen, auch das Rollen klappte noch erfreulich gut, auch wenn wir uns noch ganz früh in der Saison befinden.

Diese Stelle werden wir bei entsprechendem Wasserstand demnächst wieder besuchen und dann hoffentlich bei wärmeren Temperaturen auch etwas länger bleiben können.

NEWS Gewinnauslosung

Der Gewinner der Verlosung einer Kanutour steht fest. Raphael G. aus Bielefeld ist bereits kontaktiert worden und und darf eine unserer eintägigen Fahrten seiner Wahl in der Paddelsaison 2020 begleiten! Bootsmaterial und Einführung in das Paddeln sind selbtverständlich dabei! Wir freuen uns auf eine tolle Fahrt!

Der KSV Spenge verlost die Teilnahme für zwei Personen an einer Kanutour in der kommenden Saison!

 

Unter…

…allen Likes auf unserer Facebook Seite https://www.facebook.com/KanuSpenge/

oder unter allen Gästebucheinträgen auf der Seite www.Kanu-Spenge.de/gaestebuch/ …

…verlosen wir die Teilnahme an einer unserer eintägigen Kanutouren aus dem Fahrtenprogramm 2020 des KSV Spenge!

 

Teilnahmebedingungen:
Der Gewinner darf mit einer Begleitperson auf einer der eintägigen Vereinstouren aus dem Fahrtenprogramm 2020 nach Verfügbarkeit von freien Plätzen die Wanderpaddler begleiten, ist der Gewinner minderjährig, so ist selbstverständlich nach Absprache auch eine weitere Begleitperson eingeladen! Boot (4er Canadier oder 1er oder 2er Kajak), Paddel, Schwimmwesten und Helme, sowie Anleitung und Begleitung wird vom KSV Spenge gestellt. Ggf. und je nach Voraussetzungen werden die teilnehmenden Gewinner auf verschiedene Boote zum Mitpaddeln aufgeteilt. Paddelkenntnisse sind nicht zwingend Voraussetzung für die Teilnahme. Die An- und Abfahrt zur Kanutour findet im Vereinsbulli ab Spenge-Wallenbrück oder wahlweise selbst statt. Alle Teilnehmenden müssen über ausreichende Schwimmfähigkeit verfügen. Die Teilnahme an der Aktion muss bis zum 31.12.2019 erfolgt sein. Der Gewinner wird über die angegebene Email-Adresse bzw. den zugehörigen Facebook Account kontaktiert und wird auf der Homepage und der Facebookseite bekannt gegeben. Wir schließen den Rechtsweg aus.

NEWS Wanderpaddler und Wildwasser

Am Freitag, 15.11.2019, findet wie jedes Jahr unser Jahresrückblick im Kühlen Grund statt. Wir werden auf die gefahrenen Touren und gemeinsamen Aktionen zurückblicken und Fotos und Videos anschauuen. Alle Vereinsmitglieder, Familien und Freunde sind herzlich eingeladen! Hier bietet sich in einem ungezwungen Rahmen die Möglichkeit für alle Interessierten und (noch-) Nichtpaddler den Verein und die Mitglieder kennenzulernen.

Wir freuen uns auf Euch!

NEWS Wildwasser und Wanderpaddler

Bericht Slowenienfreizeit 2019Vom 13.07.2019 bis zum 23.07.2019 fand die diesjährige Wildwasser- und Wanderpaddlerfreizeit in Bovec, Slowenien an der Soca statt.

Mit 21 Mitgliedern (von 3 bis 71 Jahren) des KSV Spenge ging es in diesem Jahr nach Slowenien zum Paddeln an die Soca. Insgesamt 6 Autos, zwei Anhänger und 15 Wildwasserkajaks und Kanadier fuhren am Samstagabend los. Unser Lager schlugen wir dann morgens am Sonntag wie gewohnt im Camp Toni in Bovec auf. Rund um das Küchenzelt wurden die Pavillons, Zelte und Markisen aufgebaut. Einige Mitglieder mieteten sich auch in den neuen, nahegelegenen Hütten im Camp Toni ein. Die erste Tour bestritten die Wanderpaddler und die Wildwasserpaddler dann gemeinsam auf der „Hausfrauenstrecke“, dabei konnten auch die ersten Kentererfahrungen in Schwällen und leicht verblockten Stellen gesammelt werden. Im Laufe der insgesamt 10 Tage paddelten die Wildwasserpaddler dann weitere Strecken auf der oberen Soca, die dritte Klamm der Soca, die Koritnica, die Friedhof- und Slalomstrecke zwischen Srepenica und Trnovo II und die Abseilstrecke mit dem schönen Abschluss unter der Napolensbrücke in Tolmin. Zum Erholen gönnten sich auch die Wildwasserpaddler gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Vereins zwei Tage am nahegelegenen Predilsee in Italien. Dort konnten sowohl die Jüngsten im Topo Duo bzw. im neueren Jackson Dynamic Duo mitpaddeln, das Stand Up Paddeling ausprobiert werden und sowohl das Aussteigen und das Rollen mit den Kajak Anfängern geübt werden. Auf dem Rückweg nutzten die Kinder noch die Gelegenheit die Ruinen des ersten Weltkriegs nahe der italienich-slowenischen Grenze zu besichtigen und auf ausführliche Geisterjagd in den Katakomben zu gehen.
Die Wanderpaddler paddelten die landschaftlich schönen Strecken rund um Bovec, Kobarid und Tolmin. Dabei kam es auch hier in den unberechenbaren Stromschnellen zu diversen Kenterungen und sogar zwei geborstenen Kanadiern. Diese konnten nach der Fahrt aber von Klaus, HG und Hans wieder repariert werden. Neben einigen schwierigen Stellen auf dem Bach forderte uns auch das Wetter ordentlich heraus. So mussten die Wanderpaddler wegen eines Gewitters sogar kurzzeitig das Wasser verlassen und besseres Wetter abwarten.

Gemeinsam wurden täglich die Aufgaben wie Kochen, Einkaufen und der Abwasch erledigt. Es fanden sich immer reichlich Freiwillige, die unter der Anleitung von „Herrn Lehmann“ den Kochlöffel schwangen und leckerste Gerichte zubereiteten. Eines der Highlights waren mit Sicherheit die frischen Soca Forellen vom Grill!

Den letzten Tag verbrachten wir dann gemeinsam am Predilsee, um Emils sechsten Geburtstag zu feiern, Kuchen zu genießen, zu SUPen, oder einfach nur am See rum zu hängen. Zum Abschluss bekamen unsere beiden hervorragenden Guides, Hans und Tobi, noch jeweils einen Gleitschirmsprung geschenkt, nachdem Luca, Martin, Angelika und Julien schon ein paar Tage vorher den Test gemacht haben. Diesen konnten die beiden nach langen gemeinsamen Paddelerfahrungen und etlichen gemeinsamen Wildwasserfreizeiten absolvieren und stellte sicher für beide ein Highlight zum Abschluss dar. Abends ging es dann wieder in unsere Pizzeria mitten in Bovec, um bei Pizza, Pasta, Bier, Wein und Cola und später zurück im Camp mit Slivovic am Lagerfeuer den Urlaub ausklingen zu lassen.

So trennten sich nach dem gemeinsamen Abbau am Dienstag und dem Beladen der Hänger wieder unsere Wege, einige nutzen die Möglichkeit direkt noch weiter nach Österreich, Kroatien oder Polen zu reisen und sicher freuen sich alle Teilnehmer auch wieder die nächste Wildwasserfreizeit 2020 in Slowenien.

NEWS Neuanschaffung Boote

Wir haben insgesamt 5 neue Boote für den Verein bekommen. Darunter sind ein Pyranha Ripper, eine Dagger Mamba (M) und jeweils ein Pyranha Fusion in S und L. Die beiden Fusions sind sogenannte Crossover Boote und lassen sich sowohl im leichten Wildwasser, als auch auf Wanderfahrten gut paddeln. Sie haben den Vorteil, dass sie einen Skeg besitzen, der den Geradeauslauf verbessert und so auch Anfängern schnell ein Erfolgserlebnis beschert. Dieser kann im strömenden Gewässer auch eingezogen werden und ermöglicht so eine effektivere und präzisere Steuerung. Einen neuen Canadier (ebenfalls in blau) für bis zu 4 Personen gibt es noch dazu!

Wandertour auf der Werre – Fortbildung Canadier steuern

Bilder und Beschreibung vom 17.05.2020

Am 17.05.20 war es nach einer längeren Corona Zwangspause endlich soweit und die Kanuten des KSV Spenge konnten zum Saisonauftakt paddeln! Mit insgesamt neun Paddlern ging es mit HG auf der Werre in Bad Oeynhausen nicht nur rund, sondern auch gerade aus oder (wenn gewollt) ums Eck! Das Steuern eines Canadiers stand im Vordergrund. Begleitet wurden die drei Canadier von insgesamt vier Kajaks, die sich auf den Weg bis nach Löhne zum Wehr machten. Die Steuerfrauen und Steuermänner übten an den Slalomstangen des KV Bad Oeynhausen und auf der Werre, die an dieser Stelle genug Raum für Fehler aber auch Erfolge bietet. Die neuen Fähigkeiten sollten dann anschließend auf einer kleinen Tour in Richtung Löhne vertieft werden. Mit den neuen Erfahrungen und den erlenten Kniffen und Tricks rund um das Canadiersteuern sind nun auch anspruchsvollere Touren auf kleineren und engeren Bächen gut möglich! Die KajakfahrerInnen machten sich indes direkt gegen die Strömung und gegen den Wind auf den Weg nach Löhne. Für ein erstes Paddeln in der Saison war die Strecke gut geeignet, um wieder die notwendige Sicherheit im Boot zu erlangen. Zur Freude aller Beteiligten fanden wir auch eine Rollenrutsche, die dann direkt ausgiebig getestet werden musste.

Landesmeister 2019

NEWS Kanu AG

Bericht vom 10.07.2019

Kleine Schülerinnen ganz groß! – Spenger Schülerinnen gewinnen die Kanu Landesmeisterschaft in Essen

Am Dienstag, 09.07.2019 trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Kanu AG bereits um kurz nach sechs Uhr morgens auf dem Parkplatz, um gemeinsam zur Landesmeisterschaft der Schule im Kanu anzutreten. In Vierer Kanadiern oder mit drei Einzelkajaks paddelten die Kanuten jeweils im Team. Insgesamt in drei Rennen in jeweils unterschiedlichen Altersgruppen war die RGES vertreten. Da die Konkurrenz auf Landesebene sehr groß ist, war es auch wenig verwunderlich, dass nicht alle Teams erfolgreich sein konnten.  So setzten sich in den meisten Rennen die jeweiligen Mannschaften z.B. vor allem aus Rheda, Essen, Lippstadt oder Hamm durch. In der ältesten Wettkampklasse II waren im Kajak Team Luca Lührmann, Lynus Steppler und Philipp Mucha gemeinsam angetreten. Diesen gelang leider nur ein 11. Platz bei einem ausgesprochen starken Starterfeld, wobei in dieser Wettkampfform nur die Zeit des letzten Kanuten aus der Gruppe gewertet wird. In der jüngsten Wettkampfklasse IV traten im Kajak gemeinsam Rebecca Halle, Felix Dreyer und Mia Kleine-Böse an. Diese konnten sich einen tollen sechsten Platz sichern.  Im letzten Rennen des Tages war dann der Vierer Kanadier mit Mia Kleine-Böse als Steuerfrau (Klasse 7morelia), Ronja Hedemann, Majka Eck (beide Klasse 6poseidon) und Pia Stille (Klasse 6bleu marine) ins Rennen geschickt worden. Da Mia und Pia bereits im letzten Jahr in dieser Altersgruppe einen großartigen dritten Platz belegten, lag es nahe, dass auch in diesem Jahr ein Platz auf dem Podest in Reichweite sein könnte. Beide mittlerweile ein Jahr älter und mit der Unterstützung der beiden Newcomer Ronja und Majka legte der Kanadier einen souveränen Start hin. Der Geschicklichkeitsparkour mit verschiedenen Toren, die teilweise vorwärts oder rückwärts durchfahren werden oder umrundet werden müssen, wurde von dem Quartett fehlerfrei und in absoluter Präzision durchfahren. Den Zuschauern war bereits nach der Hälfte des ersten Teils klar, dass hier eine Bestleistung zu erwarten war. Als die vier Schülerinnen dann in den zweiten und letzten Ausdauerteil des Rennens übergingen, waren sie nicht mehr zu bremsen. Rhythmisch paddelte das Team die komplette Regattastrecke bis zur völligen Erschöpfung. Diese war den Mädchen dann im Anschluss auch anzusehen. Da bis zur Siegerehrung keine Zeiten vom Schiedsgericht bekannt gegeben wurde, war die Anspannung groß und die Freude noch größer, als der zweite Platz dann noch an die Konkurrenz aus Rheda ging und das Ergebnis für unsere Athleten damit feststand. So orakelte AG Mitglied und an diesem Tag Begleiterin Finja Sunderwerth aus dem 6. Jahrgang bereits vor der Preisverleihung, dass „wir uns nie damit zufriedengeben, dass einige bekannte Teams die Podestplätze abräumen, das wird jetzt geändert“.

Seit mittlerweile 10 Jahren gelang es der Kanu AG der Regenbogen Gesamtschule nun nicht mehr einen Landesmeistertitel nach Hause zu holen. Umso erfreuter zeigten sich Schüler und Lehrer von dem überwältigenden Erfolg der vier jüngsten Kanuten.

Insgesamt kamen die Kanuten und begleitenden Lehrkräfte spät und erschöpft aber äußerst zufrieden nach Hause. Die Kinder können damit entspannt in die Sommerferien gehen und sich auf die AG im kommenden Schuljahr oder teilweise auch auf die Kanufreizeit an der Soca in Slowenien freuen.

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